| Monatsmitteilungen Januar 2012 |
| Neubiberg: Änderung bei Abfuhrbezirken |
| In Buchen-, Eichen-, Erlen- und Pappelstraße werden die Restmülltonnen nach dem 1.Juli 2009 immer Montags geleert. |
| Information zur Abwasserbeseitigung |
| Der Zweckverband München-Südost ist für die Herstellung, den Betrieb und Unterhalt der zentralen Abwasserbeseitigungsanlage zuständig. |
| Das im Verbandsgebiet anfallende Abwasser wird im eigenen Kanalnetz gesammelt und über das städtische Kanalnetz den Klärwerken der Landeshauptstadt München zugeführt. Die kanalisierte Einzugsgebietsfläche beläuft sich auf 2.046 ha und umfasst eine Länge von 290,5 km. 88 % der Schmutzwasserkanäle bestehen aus Steinzeug und haben einen Durchmesser < 500 mm. Die übrigen 12 % sind Ortbetonkanäle, die einen Durchmesser von bis zu 1.200 mm haben. 67 % des Netzes sind jünger als 25 Jahre. |
| Fetthaltiges Abwasser aus Haushalten |
| Zum Kochen und Braten wird in der Küche tierisches und pflanzliches Fett verwendet. Beim anschließenden Spülen von Töpfen, Pfannen und Behältern, sowie beim Reinigen von Flächen fällt fetthaltiges Abwasser an. Dieses gelangt über die Abflüsse, sowie den Hausanschluss in die öffentliche Kanalisation. Auf Grund der relativ hohen Temperatur beim Spülen (60°C in der Spülmaschine) wird das (ab)gelöste Fett in den Hausanschluss und anschließend den öffentlichen Kanal eingetragen. |
Bereits im Gebäude vermischt sich das fetthaltige Abwasser mit den weiteren im Haushalt anfallenden kalten Abwässern. Ab diesem Zeitpunkt beginnt sich das im Abwasser enthaltene Fett zu verfestigen und lagert sich dann in den Rohrleitungen ab. Über einen längeren Zeitraum können sich dadurch große Fettablagerungen bilden, welche zu starken Geruchsbelästigungen und zur Korrosion des Schacht- und Kanalmaterials führen können. Im Extremfall kann es zu Verstopfungen des Kanals kommen. Eine Behebung ist danach nur mit großem Aufwand möglich.Zur Vermeidung von Fettablagerungen in den Abwasserleitungen kann jeder beitragen. Nach dem Kochen oder Braten sollte nicht mehr benötigtes Fett mit einem Küchenpapier aus Töpfen und Pfannen gewischt und über den Biomüll entsorgt werden. Auch Essens- und Saucenreste entfernt man besser vor dem Einräumen des Geschirrs in die Spülmaschine, auch sie sind in der Biotonne richtig aufgehoben. Verbrauchtes Fett oder Öl aus der Fritteuse, dem Fondue, Öl von eingelegten Speisen, abgelaufenes Speiseöl und -fett usw. kann in geeignete Behälter (Speiseölflaschen oder verschließbare Kunststoffbehälter) abgefüllt und auf dem Wertstoffhof des Zweckverbandes abgegeben werden. |
| Verwertung von Haushaltsölen und -fetten |
| Der Zweckverband München-Südost bringt die gesammelten Haushaltsöle und ?fette in eine Recyclinganlage. Öle und Fette werden dort geschmolzen, dann sterilisiert und gereinigt. So aufbereitet wird das gewonnene Produkt entweder im fir-meneigenen Blockheizkraft zu Wärme- und Stromgewinnung eingesetzt oder z. B. zur Biodieselherstellung weiterverkauft. Der Abfall wird so zu einer nachhaltigen Rohstoffquelle. Es lohnt sich also gleich in mehrfacher Hinsicht Speiseöle und -fette beim Wertstoffhof des Zweckverbandes abzugeben: - Wartungs- und Reinigungskosten im Bereich des privaten und kommunalen Abwassersystems werden eingespart. - Die Nutzung eines wertvollen Ersatzstoffes für immer knapper werdende fossile Brennstoffe wird ermöglicht. |
| Terminkalender online |
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